Eine Fortbildung „für das Leben“ - der Pädagogische Tag am 19. September 2016

Eine Fortbildung „für das Leben“ - der Pädagogische Tag am 19. September 2016

Eine Fortbildung „für das Leben“ - der Pädagogische Tag am 19. September 2016

„„Sie lebt! Sie lebt!“ - Auch wenn es sich nur um eine Rescue-Annie, also eine Puppe, die im Rahmen der Ersten Hilfe eingesetzt wird, handelte, waren die acht Mitglieder der pinkfarbenen Gruppe doch froh und erleichtert, dass die Wiederbelebung erfolgreich verlaufen war.
Wie muss es sich dann erst anfühlen, ein Menschenleben retten zu können?

Um für den Ernstfall gewappnet zu sein und angemessen zu reagieren, begrüßte der stellvertretende Schulleiter Rouven Hollmann am 19. September 2016 das Gesamtkollegium zu einem Fortbildungstag der besonderen Art. Das Ausbildungsteam – unter Leitung von Gilles Gaury – bestand aus fünf externen Trainern und wurde von DSTY-Seite durch Kathrin Knott, Juliane Reuss und Philipp Bröker verstärkt. Ein vielfältiges Programm war für die Teilnehmerinnen und -teilnehmer zusammengestellt worden: Ergänzt durch mediengestützte theoretische Ausführungen von Gilles Gaury übten die acht Gruppen, deutlich durch ihre farblich abgesetzten Bänder ums Handgelenk voneinander zu unterscheiden, an den im Flur und in zwei Klassenzimmern aufgebauten Stationen die wichtigsten Erste-Hilfe-Maßnahmen. So ist es zum Beispiel bei der Herzdruckmassage wichtig, sich in Höhe des Brustkorbs neben den Verunfallten zu knien und mit gestreckten Armen den Brustkorb um ca. fünf bis sechs Zentimeter einzudrücken. Dabei sollte auf ein Tempo von zwei Kompressionen pro Sekunde geachtet werden, auch der Rhythmus ist entscheidend: Jeweils auf dreißig Mal Drücken folgt ein zweimaliges Beatmen. Und natürlich muss vorher ein Notruf abgesetzt werden, um weitere Hilfe zu holen: In Japan ist die 119 zu wählen, im Telefonat müssen die vier W-Fragen geklärt werden: Wo? Wann?Wer? Was? Am Nachmittag stand die Versorgung von stark blutenden Wunden auf dem Lehrplan: Gegenseitig legten sich die Kolleginnen und Kollegen blutstillende Druckverbände an Armen, Beinen und am Kopf an.

Das Feedback war positiv: „Das war eine sehr sinnvolle und kurzweilige Fortbildung!“ - so die Rückmeldung einer Kollegin.
Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an das Organisations- und Trainerteam um Kathrin Knott und Rouven Hollmann!

Zum Abschluss noch ein Ausblick: Künftig soll der Erste-Hilfe-Fortbildungstag im regelmäßigen Turnus von drei Jahren an der DSTY durchgeführt werden.

Silke Sachs
Fortbildungskoordinatorin

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