Ausflug zur Waseda-Universität

Am 6. November besuchte der 11. Jahrgang die Waseda-Universität und nahm an einer besonderen Veranstaltung im Ōkuma-Auditorium teil. Die Veranstaltung begann um 13:00 Uhr mit der Eröffnungsrede des Universitätspräsidenten Aiji Tanaka.

Daraufhin hörte der Jahrgang eine Gedenkvorlesung der Japanischen Konföderation der Atombombenopfer (Nihon Hidankyo). Die beiden Sprecher waren Sōji Tanaka, der Vorsitzende der Organisation, und Jirō Hamazumi, der Generalsekretär. Einer von ihnen hatte den Atombombenabwurf auf Hiroshima persönlich erlebt und berichtete über seine Erinnerungen und die Folgen. Der andere gehörte zur zweiten Generation der Hibakusha und sprach darüber, wie sich die Atombomben-Erfahrung seiner Familie auf sein eigenes Leben ausgewirkt hat. Beide Vorträge waren sehr eindrucksvoll und hinterließen einen starken Eindruck.

Ab 13:45 Uhr folgte eine Paneldiskussion mit den beiden Rednern sowie Keita Takagaki, einem ehemaligen Jugendvertreter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (ICRC). Die Diskussion wurde von Erika Fuji von der Asahi Shimbun moderiert und beschäftigte sich damit, wie die Botschaft der Hibakusha in die Zukunft getragen werden kann.

Nach der Veranstaltung erhielt der 11. Jahrgang eine etwa dreißigminütige Campusführung. Dabei wurden verschiedene Gebäude der Waseda-Universität vorgestellt und Informationen über das Campusleben vermittelt. Anschließend endete der Besuch und die Gruppe kehrte zur Schule zurück.

Sonia und Pauline (Klasse 11a)