Pädagogischer Tag „Digitalität“: Ein Tag voller Innovationen und Austausch

Am ersten Pädagogischen Tag des Schuljahrs stellte sich das gesamte pädagogische Personal unserer Schule der digitalen Transformation mit gleich zwei herausfordernden Themen. Ein Tag voller brandaktueller Informationen und wertvoller Begegnungen, der den Alltag an der DSTY mit seinen digitalen Herausforderungen und zugleich den Unterricht der Zukunft vorstellbarer machten.

Der Vormittag begann mit dem beeindruckenden Vortrag von Kevin Berna, der unter dem Titel „Digitale Medien und Gesundheit“ uns einen spannenden und zugleich erschreckenden Einblick in den Medienkonsum der “Jugend von heute” gab. Er beleuchtete die manipulativen Strategien von Spieleherstellern, die Nutzer – insbesondere Jugendliche – in die Abhängigkeit treiben, und stellte das Präventionsprogramm PROTECT vor. Dieses Programm zielt darauf ab, problematischen Medienkonsum zu reduzieren. In einem Workshop konnten interessierte Kolleginnen und Kollegen tiefer in das Programm einsteigen.

Der zweite Höhepunkt des Vormittags war der Vortrag von Florian Nuxoll, der sich trotz Zeitverschiebung live per Videokonferenz aus Deutschland zuschaltete. Unter dem Thema „Künstliche Intelligenz und Bildung“ eröffnete er faszinierende Perspektiven auf die Zukunft des Lernens.

Nuxoll präsentierte eindrucksvoll, wie Künstliche Intelligenz (KI), insbesondere große Sprachmodelle wie ChatGPT, Lehrkräfte bei der Unterrichtsvorbereitung unterstützen kann, etwa durch die automatische Erstellung von Arbeitsblättern, Quizfragen und Unterrichtsplänen.

Darüber hinaus erleichtert uns KI, den Lernfortschritt der Schülerinnen und Schüler individuell zu überwachen und gezielte Fördermaßnahmen zu entwickeln. Dies ermöglicht eine stärkere Differenzierung im Unterricht und eine effizientere Gestaltung von Lernprozessen.

Gleichzeitig betonte Nuxoll aber auch, dass der kritische Umgang mit KI entscheidend ist, um Schüler vor einer passiven Konsumentenrolle zu bewahren. Diskussionspunkte waren hier der Verlust von Fähigkeiten („Deskilling“), die Verlässlichkeit von KI-Inhalten und Urheberrechtsfragen.

Nach einem gemütlichen Mittagessen, ermöglicht durch die großzügige Spende unseres Vorstands, stand der Nachmittag ganz im Zeichen der Praxis:

In verschiedenen Barcamps experimentierten wir mit den KI-Tools der für den Gründerpreis nominierten Plattform Fobizz und diskutierten, wie KI zur Unterrichtsvorbereitung und konkret im Unterricht eingesetzt werden kann – sei es zur automatisierten Auswertung von Aufgaben, zur Individualisierung von Lernprozessen oder zur Unterstützung der kreativen Arbeit der Lernenden. Die Grundschule zeigte sich auch nach den Barcamps noch etwas skeptisch, inwieweit die KI-Werkzeuge auch für ihre Belange einsetzbar sind, plant aber, dies genauer zu prüfen. Eine weitere, intensiv geführte Diskussion beleuchtete auch die Grenzen der KI und ihren immensen Energieverbrauch.

In einem der Barcamps wurden die Möglichkeiten der KI-basierten Lernplattform fiete.ai vorgestellt, die den Schülerinnen und Schülern selbständiges Lernen ermöglicht, indem sie sich in ihrer Feedback-Funktion dem individuellen Tempo und den Bedürfnissen jedes Lernenden anpasst, ohne dass eine Lehrkraft unmittelbar eingreifen muss.

Sehr beeindruckend war es zu sehen, wie viel Expertise zu diesen so neuen und wichtigen Themen unser Kollegium bereits aufweisen kann. Ein großer Dank gilt daher den Kollegen und Kolleginnen, die in den Barcamps kenntnis- und ideenreich ihr Wissen teilten.

Für einige Kollegen und Kolleginnen vor allem aus dem Kindergarten und dem CoCu-Team, aber auch für die Grundschule, bot sich zudem die Gelegenheit, an eigenen Projekten sehr produktiv weiterzuarbeiten.

Unser intensiver Tag endete mit einem abschließenden Austausch in der Aula, in dem wir die gesammelten Erfahrungen reflektieren konnten und uns zu den Kernthemen des Tages nun informiert positionieren konnten. Ein rundum gelungener Tag voller Innovation und gemeinschaftlichem Lernen – allerdings mit einem häufig geäußerten Kritikpunkt: Der Tag hatte, wie so oft, zu wenig Stunden.

Dieser Text wurde basierend auf einem Mega-Prompt von Viviane Schmit-Neuerburg durch ChatGPT generiert und von Viviane Schmit-Neuerburg (PQM) redigiert.

Viviane Schmit-Neuerburg