Workshop für Demokratie und Toleranz

… in der Klasse 8a

In den ersten sechs Stunden am Mittwoch hatten alle aus der 8. Klasse nicht normal Unterricht, sondern einen Workshop mit Sonja und Stefan zu den Themen Demokratie und Toleranz. In den ersten beiden Stunden ging es zuerst einmal viel um Vorurteile, aber auch Teambuilding mit Hilfe verschiedenster Spiele. Am Anfang sollten wir alles sagen, was wir über Sonja denken würden. Das zeigte uns, wie schnell wir andere Menschen „scannen“ und uns ein Bild über diese machen. Wir sprachen auch über rassistische Erfahrungen im Alltag und ob man schon einmal beleidigt worden war. Den Großteil der Stunde jedoch spielten wir Teambuilding-Spiele, wo wir als ganze Klasse viel zusammen koordinieren mussten. In der zweiten Doppelstunde drehte sich alles noch intensiver um das Thema Toleranz. Stefan präsentierte uns verschiedene Fotos von sehr unterschiedlichen Situationen. Diese sollten wir zunächst in „tolerieren wir“ und „tolerieren wir nicht“ einteilen. Dann sprachen wir über unsere Einteilung und stellten fest, dass wir teilweise ganz unterschiedliche Meinungen zu bestimmten Themen hatten, doch bei anderen waren wir uns alle einig. Anschließend spielten wir „nochmal-doch“ und dieses Mal um Preise. Zwar gelang uns kein Sieg beim ersten Spiel, doch beim zweiten Spiel konnten wir zusammen gewinnen und haben uns damit ein max. 2 kg Paket aus Deutschland erspielt! In der dritten Doppelstunde wurde es allerdings etwas ernster. Sonja sah mit uns Fotos und Biografien von Opfern der Nationalsozialisten an. Danach ordneten wir die Gesetze der Nazis gegen die Juden den verschiedenen Jahren von 1933 bis 1945 zu. Wir sprachen darüber, wie es wohl damals gewesen sein muss, und ebenfalls verglichen wir den Alltag der diskriminierten Juden mit unserem Leben heute. Am Ende waren wir erschrocken darüber, dass wir erkennen mussten, dass Juden im Dritten Reich so gut wie nichts mehr machen durften, was wir heute jeden Tag machen. Trotz dieses doch traurigen Endes war der Workshop sehr spannend und hat viel Spaß gemacht.  Jeder konnte aus diesen sechs Stunden sehr viel mitnehmen. Vielen Dank an die Familie von Zons!

Oda & Luana (Klasse 8a)

… und in der Klasse 9b

Am 19.02.2026 kamen Herr und Frau v. Zons zu uns in die Klasse, um den Workshop „Demokratie braucht Toleranz“ in der Klasse 9b zu leiten. In den ersten beiden Stunden ging es um erste Eindrücke, die man von Personen bekommt, wenn man sie das erste Mal sieht, wobei die Klasse ehrlich ihre ersten Eindrücke über Herrn v. Zons erläutern durfte. Danach ging es weiter mit gemeinschaftlichen Spielen, die die Klasse dazu bringen sollten, miteinander zu kommunizieren und zu planen. In den nächsten beiden Stunden bekam die Klasse dann einen tieferen Einblick in das Thema Antisemitismus und die NS-Zeit, woraus wir erkannten, dass dieses Thema immer noch sehr aktuell ist. In den letzten beiden Stunden bekam die Klasse unterschiedliche Bilder, was die Diskussion anregte, welche Sachen wir im Rahmen der Freiheit und  Demokratie tolerieren – und wo Grenzen liegen. Zuletzt fand noch ein Abschlussspiel statt, bei dem die Klasse einen Gutschein für ein Paket voller deutscher Süßigkeiten gewann. Die allgemeine Rückmeldung der Klasse war sehr positiv, nicht nur wegen den Spielen, sondern weil wir auch wirklich viel gelernt und mitgenommen haben.

Auch die Klassen 8b und 9a haben an dem WS teilgenommen und sagen herzlichen Dank!