Meistens nutzen wir im Kunstunterricht die Zeichnung, um etwas möglichst realistisch abzubilden und so auf das Papier zu bannen. Dabei kann Zeichnen auch ein Medium sein, um Erlebnisse und Erinnerungen festzuhalten und ihnen eine ganz neue Gestalt zu geben.
Am 24.04. war der Künstler Arthur Huang an der DSTY zu Gast und hat mit der Klasse 7a auf ungewöhnliche Art und Weise mit der Technik der Zeichnung experimentiert.
Arthur Huang arbeitet nicht nur im Bereich der Kunst, sondern auch im Feld der Molekularbiologie und verfolgt seit mehreren Jahren intensiv sein „Memory Walks Project “ – eine wachsende Sammlung feiner Linienzeichnungen, in denen er bestimmte Farben und Symbole verwendet und die so Aufschluss darüber geben, wie sich der Künstler an einem bestimmten Datum oder während einer festgelegten Zeitspanne durch seinen Alltag bewegt hat. Die Werke, die an auf den ersten Blick neuronale Netzwerke erinnern, entstehen auf verschiedenen Untergründen, bevorzugt jedoch auf weißen Eierschalen, auch da diese es besonders gut möglich machen, einen fortlaufenden Weg zu zeichnen, ohne dass die Fläche des Blattes plötzlich endet. Die Schüler/-innen der Klasse 7a waren fasziniert von dieser für sie noch unbekannten Form der konzeptuellen Kunst und haben sich mit viel Interesse und eigenen Überlegungen auf diese Art des Arbeitens eingelassen und über ihre Erfahrungen ausgetauscht.
Link zur Website: https://arthurjhuang.work/about






